Ergebnisse unserer Umfrage

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

Liebe Schüler und Schülerinnen,

 

Etwa ein Drittel unserer Schulfamilie hat an dieser Umfrage teilgenommen. Vielen Dank für all diese Rückmeldungen.

Ich möchte hier in aller Kürze die Ergebnisse veröffentlichen.

 

Einleitend stelle ich fest, dass diese Phase des Distanzunterrichts zusammenfassend recht gut gelaufen ist. Das liegt auch an dem großen Engagement des gesamten Kollegiums. Die deutlich höhere Mehrarbeit der Lehrerinnen und Lehrer, mit ihrem Einsatz auch an Wochenenden und in den Abendstunden trug zum Erfolg dieser Zeit absolut bei.

 

Auch die Unterstützung durch die Stadt Aschaffenburg vor allem mit Leihgeräten war ein Garant dafür, dass alle Schüler*innen den Distanzunterricht meistern konnten. Alle Leih-Laptops die uns zu Verfügung gestellt worden waren wurden verliehen.

 

Es ist sicher kein Geheimnis, dass Unterricht in der Schule der bessere Weg ist. Aber, wie man so sagt, wir haben das Beste daraus gemacht.

 

Ein Wort der deutlichen Kritik sei an dieser Stelle auch gesagt: Überhaupt kein Verständnis habe ich für das Verhalten einiger weniger Schüler*innen, die Zugangsdaten widerrechtlich weitergegeben haben oder sich dem Distanzunterricht entzogen haben.  Dieses Verhalten konnten weder ich noch die Klassenleiter*innen nachvollziehen. Vor allem die höheren Klassen ließen hier klar den Respekt vor dem Arbeitseinsatz ihrer Lehrkräfte vermissen.

 

Aber jetzt zu den Ergebnissen unserer Umfrage:

 

Teilnehmer

Abgegebene Antworten 2178
   

Beschreibe mit einem Wort diese Zeit des Distanzunterrichts

Hier kamen sehr viele Beiträge. Einige Äußerungen waren:

gut - nützlich - anstrengend - nervenaufreibend - reibungslos - hilfreich - in Ordnung - herausfordernd - langweilig - faszinierend - vernünftig - ausbaufähig - u.v.m.

Wir funktionierte das "Lernen zu Hause"?

19 % sehr gut
42 %

gut

35 %

mittelmäßig

4 %

schlecht

0 %

sehr schlecht

Wie wurde der Arbeitsaufwand im Vergleich zum üblichen Unterricht in der Schule gesehen?

58 % als genau richtig
24 % als sehr hoch
6 % als zu viel
12 % als zu wenig

Die bevorzugten technischen Geräte in dieser Zeit waren:

70 % Smartphone
68 % PC
61 % Schulbuch
57 % Drucker
32 % Tablet

Über welche Wege wurde an unserer Schule kommuniziert?

86 %  der Schüler*innen kommunizierten über Videokonferenzen (WebEx)
73 % zusätzlich über Email
54 % nutzten Chats und die Lernplattform mebis
18 % telefonierten auch mit den Lehrkräften
3 % nutzten auch andere Kommunikationswege

Die technischen Geräte standen ...

80 % unserer Schüler*innen rund um die Uhr zu Verfügung. Nur 1 % der Jugendlichen konnten unregelmäßig auf die technischen Geräte zugreifen.

Wie wurde die Unterstützung durch die Klassenleiter*innen empfunden?

83 % der gegebenen Antworten zeigten, dass diese Unterstützung sehr gut bis ausreichend war. Davon 32 % der Antworten bewerteten die Unterstützung als "optimal".

Wie wurde das bereitgestellte Material im Distanzunterricht gesehen?

Vor allem die bereitgestellten Materialien in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und Englisch wurden sehr positiv gesehen. Deutsch und Mathematik wurden mit den Noten 1,9 und 1,8 bewertet, Englisch mit 2,2. Auch die Sachfächer GSE/GPG, PCB/NT und AWT/WiB bekmaen Noten zwischen 2,3 und 2,9. Die Materialvergabe im BoZ Bereich ist noch ausbaufähig: Noten zwischen 3,4 und 3,6 lassen noch Luft nach oben.

Wie wurde der Distanzunterricht als Ganzes bewertet?

Note 1 - Dieser Distanzunterricht war sehr gewinnbringend. 6 %
Note 2 - Dieser Distanzunterricht war gut nutzbar. 29 %
Note 3 - Dieser Distanzunterricht war okay. 22 %
Note 4 - Dieser Distanzunterricht war okay, aber Schule ist besser. 32 %
Note 5 - Dieser Distanzunterricht brachte wenig. 7 %
Note 6 - Dieser Distanzunterricht war reine Zeitverschwendung. 4 %

Fazit

Gerade die letzte Frage bestätigt, dass der Distanzunterricht an der Schönberg Mittelschule in den letzten zwei Monaten von den Schülern und Schülerinnen gut umsetzbar war und das auch so gesehen wurde. Die Unterrichtsmaterialien wurden sehr gut vorbereitet und weitergegeben, die technischen Möglichkeiten genutzt und Lerninhalte so gut es ging mit den Schülern und Schülerinnen bearbeitet.

 

Es steht außer Frage, dass Unterricht IN der Schule mit all seinen technischen Möglichkeiten und zwischenmenschlichen Aspekten durch Distanzunterricht nicht zu ersetzen ist. Aber, wie gesagt, wir haben das Beste daraus gemacht.

 

Die Aufarbeitung der Ergebnisse wird auch für die anstehende Generalsanierung unserer Schule, die einen großen Schritt in die moderne, digitale "Zukunft von Schule" machen wird sicher eine Rolle spielen. 

 

Was auch immer die Bayerische Staatsregierung in dieser kommenden Woche  an Maßnahmen und Vorgaben "aus dem Hut zaubern wird" ... die Schönberg Mittelschule wird auch diese Vorgaben sehr gut umsetzen. Davon bin ich überzeugt.

 

Christian Raupach, Rektor